
Das Projekt »Weißt Du, wer ich bin?« richtet sich an Menschen, die sich für ein friedliches Zusammenleben in Deutschland engagieren wollen. Angesprochen sind jüdische, christliche und muslimische Gemeinden sowie Schulen, Vereine, Kindergärten und Jugendgruppen und interessierte Menschen, die gerne in einen gemeinsamen Erfahrungsaustausch treten wollen und überzeugt sind, so zum friedlicheren Zusammenleben in Deutschland beizutragen.
Das Projekt »Weißt Du, wer ich bin?« bietet Gruppen mit Vertreterinnen und Vertretern der verschiedenen Religionen und Konfessionen vor Ort einen Rahmen, gemeinsam eigene Begegnungsprojekte umzusetzen. Die Trägerorganisationen unterstützen lokale und regionale Gruppierungen mit folgenden Angeboten:
- Arbeitshilfen, die vom Projekt erarbeitet wurden, geben Basisinformation (Heft I) und Unterstützung bei Projektarbeit für Jugend und Schule (Heft II) sowie Projektarbeit im Kindergarten (Heft III).
- Materialien des Projekts (Flyer in Deutsch, Türkisch und Russisch, Eindruckplakate, T-Shirts, Ausstellung und Banner) erleichtern Fragen der Werbung und graphischen Gestaltung.
- Das Internetangebot www.weisstduwerichbin.de bietet Hintergrundinformationen und Hinweise.
- Der Projektausschuss unterstützt nach festgelegten Kriterien lokale Gruppen mit einer finanziellen Förderung bis zu 1000 Euro (in Ausnahmefällen bis zu 3000 Euro).
- Kompetente Fachleute aus den drei Religionen beraten die Gruppen bei Bedarf in theologischen und pädagogischen Fragen.
- Die Projektbeauftragte steht für Anfragen und Anregungen der Gruppen zur Verfügung.
Die drei großen Religionen sind überzeugt, dass ihre religiöse Tradition sie zu einem friedlichen Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft beauftragt und befähigt. Das Projekt »Weißt Du, wer ich bin?« versteht sich als Anregung, Neugier füreinander zu entdecken, Vorbehalte zu überwinden und neue, Gemeinschaft stiftende Erfahrungen zu sammeln.
Das Projekt »Weißt Du, wer ich bin?« ist ein gemeinsames Vorhaben von
• der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK),
• dem Zentralrat der Juden in Deutschland,
• dem Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD)
• und der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion (DITIB).
Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium des Innern (BMI) und aus Mitteln des Europäischen Integrationsfonds (EIF).



