Christlich-islamischer Arbeitskreis Herten in Istanbul

Die christlich-muslimische Gruppe aus Herten in Istanbul (Foto: Bernhard Stahl)

Auf einer Studienfahrt des Christlich-Islamischen Arbeitskreises Herten (CIAK Herten) nach Istanbul erlebten die 22 Teilnehmerinnen und Teilnehmer touristische Sehenswürdigkeiten und Einblicke in den Alltag. Vom 23. bis zum 30. Oktober waren die Mitglieder aus katholischen, evangelischen und muslimischen Gemeinden in der Millionen-Metropole am Bosporus. [mehr]

"Leben. Arbeiten. Feiern" - 11. Abrahamsfest Marl

Foto: Jürgen Wolter

Rückblick und Ausblick

Im dicht gefüllten Saal des Marler Rathauses feierten am Dienstag, 13. Dezember 2011 von 18 – 21 Uhr jung und alt, Menschen aus jüdischen, christlichen und muslimischen Gemeinden wie auch religiöse Skeptiker das inzwischen „legendäre“ Gastmahl zum Abschluss des 11.Abrahamsfestes.
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Das Gesamtprogramm mit Flyer und Foto-Berichten von einzelnen Veranstaltungen ist unter  www.Abrahamsfest-Marl.de einzusehen.

Es gibt keine Alternative zum Dialog

Referenten und Teilnehmer der Tagung (Foto: Dr. Christian Hohmann)

Tagung zu christlichen Minderheitskirchen in muslimisch geprägten Staaten

Im koptisch-orthodoxen Kloster in Höxter-Brenkhausen hat vom 21.-22. November 2011 eine Fachtagung zum Thema „Christliche Minderheitskirchen und der Dialog mit dem Islam“ stattgefunden, zu der die Evangelische Akademie Villigst und das Amt für Mission, Ökumene und Weltverantwortung gemeinsam eingeladen hatten.
Ein erster thematischer Schwerpunkt bildete die Geschichte und Entwicklung der christlichen Minderheitskirchen im Orient und in Nordafrika. [mehr]

 

Frauenhilfe nimmt Stellung zu rassistisch motivierten Morden

Rabeya Müller (Bild: Ev. Frauenhilfe von Westfalen)

Mehr als Kopftuch und Baklava - Grundkenntnisse und Austausch über den Islam

Die Evangelische Frauenhilfe in Westfalen e.V. beschäftigte sich zwei Tage mit dem Islam und mit den Ängsten, die der Islamismus in Deutschland hervorruft. Dass Islam und Islamismus voneinander getrennt werden müssen, betonte die Referentin, Rabeya Müller, vom Zentrum für Islamische Frauenforschung und Frauenbildung (ZIF). In einer Stellungnahme beklagten die rund 70 Teilnehmerinnen der Tagung, dass der fremdenfeindliche Hintergrund vieler Mordanschläge nicht wahrgenommen wurde.

Pressebericht der Ev. Frauenhilfe von Westfalen e.V.
Stellungnahme zu den rassistisch motivierten Mordanschlägen

 

„Pluralität sichtbar machen“

Dr. Raschid Bockemühl, Dirk Schmäring und Ralf Lange-Sonntag vom Redaktionsteam des Interreligiösen Kalenders (Foto: ZIIAD)

Interreligiöser Kalender des Instituts für Kirche und Gesellschaft erhält muslimischen Friedenspreis

Am 24.Oktober 2011 wurde der interreligiöse Kalender „Miteinander 2011. Juden – Christen – Muslime“, herausgegeben vom Institut für Kirche und Gesellschaft, mit dem Mohammad-Nafi-Tschelebi-Friedenspreis der „Zentralinstitut Islam-Archiv-Deutschland Amina-Abdulla Stiftung e.V.“ (ZIIAD) ausgezeichnet. Die Amina-Abdullah Stiftung würdigte damit ein Projekt, das die „Gegenseitigkeit von Juden, Christen und Muslimen in unserer Gesellschaft gefühlte Erfahrung werden lässt“. [mehr]

Was kommt nach der Arabellion?

Dr. Rainer Hermann (Foto: Heike Koch)

Studientag zur Krisenregion Nahost 

Auf Einladung der Evangelischen Kirche von Westfalen, dem Amt für Mission, Ökumene und kirchlicher Weltverantwortung (MÖWe) und dem Institut für Kirche und Gesellschaft diskutierten Experten unterschiedlicher Fachrichtungen über die Zukunft der Nahen Ostens nach der "Arabellion". Für FAZ-Korrespondent Dr. Rainer Hermann, der das Hauptreferat hielt, steht fest: "Der Geist ist aus der Flasche". Wesentlich kritischer sieht die Politikwissenschaflterin und gebürtige Libanesin Dr. Mayssoun Zein Al Din die Zukunft im Nahen Osten und erwartet Rückschläge für die Entwicklung in der Region. Axel Matyba, Pfarrer der deutschen evangelischen Gemeinde in Kairo, und Sahar El Shamsy, Diplom-Pädagogin und gebürtige Ägypterin, analysierten die neuesten Ausschreitungen und Demonstrationen in Ägypten, während Ashraf Tannous, Vikar der Evangelisch-Lutherischen Kirche von Jordanien und dem Heiligen Land, die Wechselwirkungen zwischen dem israelisch-palästinensischen Konflikts und dem Arabischen Frühling aufzeigte.

Mehr dazu unter http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/ansicht/artikel/was-kommt-nach-der-arabellion.html

Zum Vortrag von Dr. Rainer Hermann (mit freundlicher Genehmigung des Autoren)

 

Kirchen in NRW übermitteln Grüße zum Ramadan

Die evangelischen und katholischen Kirchen in Nordrhein-Westfalen übermitteln zu Beginn des Fastenmonats Ramadan herzliche Grüße an Musliminnen und Muslime.

In einem Grußwort erinnern die Kirchen an die Würde des Menschen, die für Muslime und Christen Gabe und Aufgabe zugleich ist und die gerade in der Zeit des Auf- und Umbruchs in der arabischen Welt ein aktuelles Gesprächsthema zwischen Christen und Muslime darstellt. Die Kirchen danken in Ihrem Grußwort für alle Gesten der Gastfreundschaft und wünschen den Muslimen Gottes Segen für die kommende Zeit.

Zum Nachlesen: Ramadan Mubarak 2011 - Grußwort der evangelischen Landeskirchen und der katholischen Bistümer in NRW

 

Alles umsonst: Suppe, Gemüse, Reis

Eines der großen Zelte, die nach Sonnenuntergang in Istanbul zum Fastenbrechen einladen. Foto: Duncker

Zelte, Menschenmengen und sengende Hitze: Kirchenrat Gerhard Duncker über das Fastenbrechen in Istanbul

Ein großes Zelt steht auf dem Platz am Ägyptischen Basar, mitten in Istanbul, direkt am Bosporus, wo die Dampfer in Richtung Schwarzes Meer ablegen. So wie hier stehen an vielen Orten der Stadt und in der ganzen Türkei Zelte, aufgebaut von den Stadtverwaltungen, finanziert von Zeitungen, Firmen und einzelnen Wohltätern. Sie bezahlen das Essen zum Fastenbrechen im islamischen Fastenmonat Ramadan für tausende und abertausende von Menschen. [mehr]

Materialheft "Israel - Palästina" neu aufgelegt

Das Materialheft "Israel - Palästina - Frieden im Nahen Osten" der Ev. Kirche von Westfalen aus dem Jahr 2003 ist in einer überarbeiteten Auflage neu erschienen.
Präses Buß betont in seinem Vorwort, dass die politische Situation im Nahen Osten weiterhin kritisch sei. Vor allem die Lage der einheimischen Christen hat sich zusehends verschlechtert. Daher ruft er zur Solidarität mit den Menschen in Israel und Palästina auf.
Das Materialheft bietet neben Aussagen zum Hintergrund der Stellungnahme einen detaillierten Blick auf die Situation in Israel/Palästina und Hinweise darauf, was wir in der Ev. Kirche von Westfalen tun können.
Bestellung möglich bei Frau Damerow:
Evangelische Kirche von Westfalen
Dezernat 12
Altstädter Kirchplatz 5
33602 Bielefeld
E-Mail: carmen.damerow@lka.ekvw.de

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Vereinte Evangelische Mission beteiligt Muslime an Vollversammlung

Delegierte der VEM (Foto: VEM/Christoph Wand)

Regionalversammlung tagte in Haus Villigst, Schwerte

Vom 17.-18.Juni 2011 tagte die 15. Deutsche Regionalversammlung der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) in Schwerte zum Thema: „Was glaubst Du? Zusammenleben mit Menschen anderen Glaubens“. Die Regionalversammlung diente vor allem der Vorbereitung auf die Vollversammlung der VEM im nächsten Jahr auf Sumatra/Indonesien zum gleichen Thema. [mehr]

 

 

Türkei: Segenswünsche für christlichen Abgeordneten

Duncker: Sichtbares Zeichen dafür, dass die Christen Teil der Türkei sind

„Ein Hoffnungszeichen für die Christen in der Türkei“ ist für den westfälischen Kirchenrat Gerhard Duncker die Wahl von Erol Dora in das türkische Parlament. Mit ihm wurde erstmals seit über 50 Jahren am 12. Juni ein Christ als Abgeordneter in die Nationalversammlung gewählt. Duncker ist in der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) verantwortlich für die Beziehungen zu den Christen im Orient und für den Dialog mit dem Islam. In einem Schreiben an den Abgeordneten Erol Dora (47) und seine Glaubensgemeinschaft, die Syrisch-Orthodoxe Kirche in der Türkei, hat Duncker dem parteilosen Rechtsanwalt für seine Arbeit in der türkischen Nationalversammlung „viel Kraft und Gottes Segen“ gewünscht.
Seine Wahl sei „ein sichtbares Zeichen dafür, dass die Christen Teil der Republik Türkei sind“, schreibt Duncker, der neun Jahre lang als evangelischer Pfarrer in Istanbul tätig war. Die syrisch-orthodoxen Minderheit, eine der ältesten christlichen Kirchen überhaupt, zählt heute in der Türkei etwa 10.000 Mitglieder, in Deutschland rund 40.000. Insgesamt leben in der Türkei noch 110.000 Christen. Das entspricht 0,2 Prozent der Bevölkerung.

Zur Lage der Christen in der Südost-Türkei

Mor Gabriel im Tur Abdin

Private Studienreise in die Südost-Türkei

Aus Marl besuchten vier Akteure in christlich-islamischen Projekten in der Woche vor Ostern das syrisch-orthodoxe Kloster Mor Gabriel im Turabdin(Südost-Türkei) und in der Woche nach Ostern Antakya und das armenische Dorf Vakifli am Musadag (in der südöstlichen Provinz Hatay, am Mittelmeer, nahe Syrien). [mehr]

Gerhard Duncker bei "tacheles" am 21. November 2010

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Islamischer Religionsunterricht

Kirchenrat Gerhard Duncker zur Frage nach einem islamischen Religionsunterricht

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Kirchenrat Gerhard Dunckerim ERF-Interview zum Islamischen Religionsunterricht an deutschen Schulen. (c) ERF Online

Muslimische Seelsorge

Muslimisches SeelsorgeTelefon

Telefon: 030 443509821
www.muslimisches-seelsorgetelefon.de

 
 
 
 
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